Organisation

Die Führung der Internationalen Rheinregulierung (IRR) obliegt der Gemeinsamen Rheinkommission (GRK). Sie besteht aus je zwei Vertretern der Republik Österreich sowie der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der Vorsitz wechselt im Jahresturnus zwischen den beiden Ländern.

 

Das Zentralbüro erledigt als Verwaltungsorgan die Geschäfte der GRK und der weiteren Organe der IRR, insbesondere organisatorische Aufgaben sowie die Rechnungs- und Buchführung.

 

Für die Durchführung der Bauarbeiten stehen eine österreichische und eine schweizerische Rheinbauleitung zur Verfügung. Die österreichische Rheinbauleitung erledigt die notwendigen Instandhaltungsmassnahmen an den Hochwasserdämmen sowie die Weiterführung der Vorstreckung auf österreichischem Staatsgebiet. Auf Schweizer Seite sind im Wesentlichen Unterhalts- und Instandhaltungsmassnahmen an den Hochwasserdämmen erforderlich sowie auf alleinige Kosten der Schweiz die Endgestaltung des Alten Rheins zwischen St. Margrethen und dem Bodensee. 

 

Im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts Rhesi (Rhein Erholung Sicherheit) soll das Schutzziel auf der Internationalen Strecke auf mindestens 4300 m³/s erhöht werden. Dabei sollen auch ökologische Aspekte und der Erholungswert der Rheinlandschaft berücksichtigt werden. Dies bedingt jedoch den Abschluss eines neuen Staatsvertrags.

Die Geschäftsführung und das Rechnungswesen der IRR werden durch je zwei von den Regierungen Österreichs und der Schweiz bestellten Revisoren (Prüfungsorgane) jährlich einer eingehenden Prüfung unterzogen.

 

Das Organigramm der IRR erläutert den Aufbau und stellt die Zusammenhänge der Organisation dar.